Six-Sigma-Rechner

Six Sigma (6σ) ist ein bewährtes Framework, das einen datengesteuerten Ansatz verwendet, um Fehler zu reduzieren, die Qualitätskontrolle sicherzustellen, das Management zu verbessern, Verschwendung zu beseitigen, die Servicebereitstellung zu verbessern und andere betriebliche Aktivitäten zu verwalten.

 



Definition des Six-Sigma-Rechners

Fehler pro Einheit (DPU): Die Gesamtzahl der Fehler in einer Stichprobe dividiert durch die Anzahl der beprobten Einheiten. Wenn wir beispielsweise 800 Einheiten beprobt und 50 Fehler entdeckt hätten, würde die DPU so aussehen:

50 / 800 = 0,0625.

Fehler pro Gelegenheit (DPO): Die Gesamtzahl der Fehler in der Stichprobe dividiert durch die Gesamtfehlerwahrscheinlichkeit. Wenn wir beispielsweise 800 Einheiten beproben und 50 Fehler mit 5 Möglichkeiten pro Einheit finden, sieht der DPO folgendermaßen aus:

50 / (800 × 5) = 0,0125.

Fehler pro Million Chancen (DPMO): Gesamtfehler in der Stichprobe geteilt durch die Gesamtfehlerquote multipliziert mit 1 Million. Wenn wir beispielsweise 800 Einheiten beproben und 50 Fehler finden, hat jede Einheit 5 Möglichkeiten und multiplizieren wir diese Zahl mit 1 Million, ergibt sich folgendes DPMO:

50 / (800 × 5) × 1000000 = 12500.

Ausbeute: Der Prozentsatz der Prozesse, die fehlerfrei sind. Zur Berechnung der Prozessausbeute verwenden wir die folgende Formel:

Ausbeute (%) = (1 − DPO) × 100

Sigma-Level: Organisationen bestimmen den Sigma-Level für einen bestimmten Prozess (One Sigma, Six Sigma usw.), um die Leistung dieser Prozesse als verschiedene Elemente in der gesamten Organisation zu vergleichen. Die theoretischen Fehlerrateneinstellungen für die Sigma-Prozessstufen 1–6 lauten wie folgt:

1 Sigma = 691.462 DPMO, 30,85 % fehlerfrei

2 Sigma = 308.538 DPMO, 69,146 % fehlerfrei

3 Sigma = 66.807 DPMO, 93,319 % fehlerfrei

4 Sigma = 6, 210 DPMO, 99,379 % fehlerfrei

5 Sigma = 233 DPMO, 99,977 % fehlerfrei

6 Sigma = 3,4 DPMO, 99,99966 % fehlerfrei.